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Viel Spaß!

Meine Meinung

Wir schufen sie für unser Brot,

Pistolen, Mörser und Granaten. Wir bauten

Bomben, Panzer und Fregatten

für unsere Lieben und ein bisschen

auch für Haus und Auto. Wer

konnte ahnen den Anschlag

auf diese Freiheit,

als nach unseren Waffen

Vertreibung und Flucht folgten?

Wer kann es leiden, wenn

die Wege der Flucht vor seiner

Tür enden?

Ich will sie nicht haben!

Ich will sie nicht haben!

Weg von meiner Tür!

Wenn sie nur schwiegen,

wenn sie nur schwiegen

mit ihren Gesichtern, in denen

die Kugeln stecken, die ich

produzierte. Wenn sie nur …

Angela Merkel: Die Größe des Schadens ist bemessbar. Foto: dpa

Was für eine verstrahlte Politik! Der Ausstieg aus der Kernenergie war 2002 beschlossene Sache. Dann kam Merkel. Schwups, war Deutschland 2010 wieder voll atomar auf Strom. Ach nee, dann doch nicht. Denn 2011 gings schwups wieder raus aus den Kartoffeln – atomar bestrahlt, versteht sich. Mit der Entscheidung vom Dezember 2016 des Bundesverfassungsgerichts wird der Schaden, den Angela Merkel verursacht hat, auf 19 Milliarden Euro geschätzt.

Könnte auch schlimmer kommen.

Man gönnt es ihnen, irgendwie. Ach kommen Sie! Diesem Plastikvolk, diesem fleischgewordenen Burger-Abszess, wo der IQ in der Fressmenge von Bagels und Donuts vermutet wird, wo der Hintern einer Sängerin teurer ist als ein ganzer Hispanodistrict in New Mexico und es schlichtweg an verdammter Liberalität gereicht hat, acht Jahre einen Schwarzen als Präsidenten zu ertragen. Dann mal lieber wieder etwas Echtes, einen ganzen Kerl. Einen von der eigenen Sorte: Captain America.

Kajo_2016.jpg - 740.33 kb

Dies ist weniger ein Kommentar, sondern eher ein Foto des Kommentators. Ach, falsch! Der Kommentator ist out. Der heißt jetzt Blogger und bloggt fröhlich vor sich hin. Gemäß dem Motto, alles sei Kunst, ist jeder Eintrag ein Blog und der Schreiber damit Blogger. Ganz gleich welches Thema, welches Foto. Seien es Katzen, Hunde, Hamster oder die letzte Mahlzeit. Alles ist ein Blog und macht den Blogger enorm wichtig. Weil: sonst hätte er ja nicht gebloggt.

Gleich vorweg – ich bin kein AfD-Anhänger.

Nur denke ich, dass es eine Demokratie aushalten muss, selbst so eine Partei zu ertragen. Es mutet nämlich seltsam an, dass es in ganz Europa rechte Parteien gibt. Während in Frankreich, der Schweiz, Österreich, Italien, Polen, Belgien, den Niederlanden und in Skandinavien die Rechten seit langem existieren, vollzieht sich in Deutschland jetzt so etwas wie Normalität.

Ja, richtig gelesen: Normalität. Es gehört zur Komplexität unserer Zeit, dass sowohl linke wie auch rechte Parteien dazugehören. Sicher, sie sind meist schwer erträglich, doch entsprechen sie dem Querschnitt der Bevölkerungen.

So seltsam es sich anhören mag und gerade, weil wir in Deutschland der AfD eine gewisse Nähe zu rechtsradikalem Gedanken“gut“ unterstellen, beweist aber exakt die Existenz der AfD den deutschen Vollzug in die bis dato nicht vorhandene Normalität.

Mecklenburg-Vorpommern hat gewählt - fast 25 Prozent extrem rechts. Allen Wählern von NPD/AfD widme ich mein nachfolgendes Gedicht:

Volkskörper

Skelette, Lustig, Höre Nichts Böses

Ihr, die
ihr gegen die
Freiheit wählt
 
Ihr, die
ihr für den
Hass marschiert
 
Ihr, die
ihr schreit: Wir
sind das Volk!
seid in der Tat
das Rektum.

 

© Foto: https://pixabay.com/de/skelette-lustig-höre-nichts-böses-1617539/

„Wir schaffen das“ und „Yes, we can“ sind sogenannte Schlichtheitssätze. Sie bleiben haften wie „Ausländer raus“ oder „Dummheit siegt“, weil sie das Bedürfnis bedienen, alles sei ganz einfach. So einfach, dass wir das schaffen.

Krieg, Flüchtlinge, Kinder, Helfen, Leid

Wer mit dem „Wir“ gemeint war, erklärte Angela M. nie. Alle? Alle Deutschen? Alle Europäer? Alle Christen, Moslems, CDU-Wähler?

Unklar blieb auch, was sie mit „schaffen“ meinte. Was war zu schaffen? Integration, noch mehr Flüchtlinge, Carepakete und Plüschbären am Bahnhofsgleis reichen oder das Anwachsen weiterer verarmender Schichten in Kauf nehmen?

Und dann das „das“. Was meinte sie damit? Die Aufnahmekapazitäten, die Anzahl der Flüchtlingslager, die Bereitstellung von Wohnung und Arbeit? Kölner Sylvestergrabscher, Burkinis oder die Verstärkung des nationalen Angstgefühls?

Da werden 100-Jährige aus Altenheimen und Betten gezerrt und vor Gericht gestellt. Sie glauben das nicht? Sie glauben, so etwas kann es nur in fernen Ländern geben? Weit gefehlt.

Es geschieht mitten unter uns. In Deutschland.

Menschen, Obdachlose, Männlich, Straße

Die Zentrale Stelle (ZSt) zur Aufklärung national-sozialistischer Verbrechen mit Sitz in Ludwigsburg durchforstet die Betten hiesiger Altenheime. Gejagt werden Männer und Frauen, die vor über 70 Jahren in Konzentrationslagern arbeiteten. Dass es sich dabei auch ruhig mal um eine Schreibkraft, eine Telefonistin oder eine Fernsprechvermittlerin handelte, ändert nichts an der Anklage. Die lautet denn auch schnell auf 170.000 oder 300.000 Morde. Denn die ZSt unterscheidet nicht zwischen Wärtern, Henkern und Versorgern. Wer an der ehemaligen Höllen- und menschenverachtenden Tötungsmaschine mitgemacht hatte, ist reif.

Mit Schleimspurdiplomatie erreicht man bekanntlich wenig bis nichts. Dass die Amerikaner Deutschland nach wie vor als besetztes Land ansehen, in dem sie auf nichts und niemand Rücksicht nehmen müssen, wird ja gerade von der deutschen Politik erlaubt. Was braucht es eigentlich noch mehr als die NSA-Affäre, um zu verdeutlichen, dass sich Washington nicht die Bohne für deutsche Belange interessiert?

Facebook und kein Ende. Zuckerbergs Firma gleicht jenem Zauberberg, dessen Gipfel nie erreichbar scheint. Die Zahlen werden größer und größer. Blähen auf zu übergewaltigen Dimensionen. Waren es noch zu Jahresende 800 Millionen User, meldete das ZDF vor einer Woche, inzwischen seien es 1,2 Milliarden. Die rasanten Steigerungen – Verzeihung, Steigungen – nehmen kein Ende, vor allem dann nicht, wenn der, der solche Zahlen nennt, rein zufällig einen Nutzen daran haben könnte? Das ZDF und Markus Lanz, wetten, da war was?